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💰 Bereitschaft und Vertretung ​

Mit der Karte Bereitschaft und Vertretung legen Sie fest, was eine Bereitschaft und eine Vertretung bezahlt bekommen. Die Begriffe:

  • Bereitschaft: die zweite Person, die Sie fĂŒr einen Dienst einteilen. Sie steht bereit, falls die Assistenz ausfĂ€llt, und arbeitet den Dienst nicht. Bezahlt wird ihre Bereitschaft — je Bereitschaft oder nach Stunden.
  • Vertretung: FĂ€llt die Assistenz aus, ĂŒbernimmt die Bereitschaft den Dienst und wird zur Vertretung. Sie arbeitet den Dienst und bekommt dafĂŒr ihren Lohn; hier legen Sie fest, was sie zusĂ€tzlich bekommt.
  • Eil-Vertretung: eine Vertretung, die nicht geplant war — jemand springt kurzfristig ein. DafĂŒr können Sie einen eigenen Satz festlegen.

Wie Sie eine Bereitschaft einteilen und wann sie zur Vertretung wird, steht unter Dienst bearbeiten.

Wo Sie die Karte finden ​

Im MenĂŒ Organisation auf der Karte Bereitschaft und Vertretung; Sie Ă€ndern sie mit dem Recht Verwalten. Ein Klick auf den Titel klappt sie auf; das ? im Kopf der Karte (A) fĂŒhrt auf diese Seite.

Die aufgeklappte Karte Bereitschaft und Vertretung. Links Bereitschaften werden bezahlt, eingeschaltet: Bezahlt wird Nach Bereitschaftsstunden, die Auswahl Prozentsatz vom Stundenlohn, 25 Prozent mit dem Hinweis, dass 0 den vollen Stundenlohn bezahlt, Unterscheidung Werktag/Wochenende mit 50 Prozent, gilt an Samstag, Sonntag und Feiertagen, Festgehalt: Stunden auf Zeitkonto eingeschaltet, darunter Abwesenheiten von Bereitschaften vergĂŒten, ausgeschaltet. Rechts Vertretungen werden zusĂ€tzlich bezahlt, eingeschaltet: Bezahlt wird Pro Vertretung, Betrag pro Vertretung 20 Euro, Kurzfristiges Einspringen höher vergĂŒten mit 45 Euro je Eil-Vertretung. Unten Änderungen verwerfen und Speichern. Markiert: A das Fragezeichen zum Handbuch, B der Schalter Bereitschaften werden bezahlt, C die Auswahl Bezahlt wird, D der Prozentsatz, E Wochenende und Feiertage, F Festgehalt: Stunden auf Zeitkonto, G der Schalter Vertretungen werden zusĂ€tzlich bezahlt, H Kurzfristiges Einspringen höher vergĂŒten, I Speichern, J der Schalter Abwesenheiten von Bereitschaften vergĂŒtenDie aufgeklappte Karte Bereitschaft und Vertretung. Links Bereitschaften werden bezahlt, eingeschaltet: Bezahlt wird Nach Bereitschaftsstunden, die Auswahl Prozentsatz vom Stundenlohn, 25 Prozent mit dem Hinweis, dass 0 den vollen Stundenlohn bezahlt, Unterscheidung Werktag/Wochenende mit 50 Prozent, gilt an Samstag, Sonntag und Feiertagen, Festgehalt: Stunden auf Zeitkonto eingeschaltet, darunter Abwesenheiten von Bereitschaften vergĂŒten, ausgeschaltet. Rechts Vertretungen werden zusĂ€tzlich bezahlt, eingeschaltet: Bezahlt wird Pro Vertretung, Betrag pro Vertretung 20 Euro, Kurzfristiges Einspringen höher vergĂŒten mit 45 Euro je Eil-Vertretung. Unten Änderungen verwerfen und Speichern. Markiert: A das Fragezeichen zum Handbuch, B der Schalter Bereitschaften werden bezahlt, C die Auswahl Bezahlt wird, D der Prozentsatz, E Wochenende und Feiertage, F Festgehalt: Stunden auf Zeitkonto, G der Schalter Vertretungen werden zusĂ€tzlich bezahlt, H Kurzfristiges Einspringen höher vergĂŒten, I Speichern, J der Schalter Abwesenheiten von Bereitschaften vergĂŒten

Die VergĂŒtung gilt fĂŒr jede Bereitschaft und Vertretung, die im Dienstplan steht — auch wenn Bereitschaften aktivieren ausgeschaltet ist. Dieser Schalter bietet nur den Platz fĂŒr die Bereitschaft im Planer an.

Bereitschaft ​

Schalten Sie Bereitschaften werden bezahlt (B) ein; darunter erscheint die VergĂŒtung. WĂ€hlen Sie unter Bezahlt wird die Art (C); darunter steht, was sie bedeutet:

Pro Bereitschaft ​

FĂŒr jede Bereitschaft wird ein fester Betrag pro Bereitschaft (in €) bezahlt.

Mit Unterscheidung Werktag/Wochenende gilt unter Gilt an an den Tagen, die Sie anhaken, und auf Wunsch an Feiertagen ein anderer Betrag. Er gilt fĂŒr eine Bereitschaft, sobald ein Teil von ihr auf einen solchen Tag fĂ€llt — eine Nacht von Freitag auf Samstag also schon, wenn Samstag angehakt ist. Ist der Schalter aus, sind Betrag und Tage grau.

Nach Bereitschaftsstunden ​

Die VergĂŒtung richtet sich nach der Bereitschaftszeit. WĂ€hlen Sie den Satz:

  • Prozentsatz vom Stundenlohn: ein Anteil des Stundenlohns je Bereitschaftsstunde (D), höchstens 1000 %.
  • Fester Betrag pro Stunde: ein Betrag in € je Bereitschaftsstunde.

Mit Unterscheidung Werktag/Wochenende (E) gilt an den angehakten Tagen und auf Wunsch an Feiertagen ein anderer Satz. Jede Stunde zÀhlt an ihrem Tag: Von einer Nacht von Freitag 22 Uhr bis Samstag 6 Uhr werden 2 Stunden mit dem normalen und 6 mit dem anderen Satz bezahlt, wenn Samstag angehakt ist.

0 heißt: der volle Stundenlohn

Ein Satz von 0 bezahlt nicht nichts, sondern den vollen Stundenlohn fĂŒr jede Bereitschaftsstunde. Unter dem Feld steht deshalb „0 heißt: Der volle Stundenlohn wird bezahlt.“ Soll eine Bereitschaft nichts kosten, schalten Sie Bereitschaften werden bezahlt aus.

Festgehalt: Stunden auf Zeitkonto ​

Bei Prozentsatz vom Stundenlohn können Sie mit Festgehalt: Stunden auf Zeitkonto (F) festlegen (bei Fester Betrag pro Stunde ist der Schalter grau), dass Assistenzen mit Festgehalt die Bereitschaft nicht ausgezahlt bekommen, sondern auf ihr Arbeitszeitkonto (kurz: Zeitkonto) gutgeschrieben: den Anteil der Bereitschaftsstunden, den der Prozentsatz angibt — bei 25 % also 2 Stunden fĂŒr 8 Stunden Bereitschaft, bei 0 alle Stunden. FĂŒr eine einzelne Assistenz weichen Sie davon in ihren Stammdaten ab.

Abwesenheiten von Bereitschaften vergĂŒten ​

FĂ€llt eine geplante Bereitschaft aus, weil die Assistenz krank ist (siehe Bereitschaft krank), entscheidet der Schalter Abwesenheiten von Bereitschaften vergĂŒten (J) ĂŒber die Bezahlung. Er steht im Bereich Bereitschaften werden bezahlt unter den SĂ€tzen und ist zunĂ€chst aus.

  • Aus: Die kranke Bereitschaft wird nicht bezahlt. Der Tag zĂ€hlt als Krankheitstag.
  • Ein: Die kranke Bereitschaft wird wie geplant bezahlt, mit denselben SĂ€tzen wie eine anwesende (Entgeltfortzahlung). In der Monatszeitabrechnung steht sie in eigenen Zeilen: Anzahl Bereitschaften (krank) und Bereitschaftszeit (krank). Ab dem 43. Tag einer Krankheit entfĂ€llt die Bezahlung, wie bei kranken Diensten. Bei Festgehalt gilt Festgehalt: Stunden auf Zeitkonto wie fĂŒr eine anwesende Bereitschaft.

Ist Krankheitstage ohne Dienst vergĂŒten eingeschaltet, wird ein Tag, den eine bezahlte kranke Bereitschaft schon abdeckt, nicht noch einmal bezahlt.

Vorher mit dem LohnbĂŒro klĂ€ren

Nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz gehört eine fest eingeplante, bezahlte Bereitschaft in der Regel zum fortzuzahlenden Entgelt. Ein Tarifvertrag kann abweichen. KlĂ€ren Sie mit Ihrem LohnbĂŒro, welche Einstellung fĂŒr Sie gilt.

Vertretung ​

Schalten Sie Vertretungen werden zusĂ€tzlich bezahlt (G) ein. Den Dienst selbst bekommt die Vertretung wie jeden Dienst bezahlt, mit allen ZuschlĂ€gen, die fĂŒr ihn anfallen, etwa fĂŒr Nacht oder Sonntag (siehe Bruttolohn-Berechnung). Hier legen Sie fest, was dazukommt:

  • Bezahlt wird: Pro Vertretung: ein fester Betrag pro Vertretung.
  • Bezahlt wird: Nach Vertretungsstunden: Prozentsatz vom Stundenlohn oder Fester Betrag pro Stunde fĂŒr jede Stunde der Vertretung. GezĂ€hlt wird die ganze Dienstdauer, die Pause eingeschlossen.

Ein Beispiel bei 20 € Stundenlohn und 50 %: FĂŒr jede Stunde der Vertretung gibt es 20 € fĂŒr den Dienst, 10 € zusĂ€tzlich und die ZuschlĂ€ge des Dienstes. Anders als bei der Bereitschaft heißt 0 hier: Es kommt nichts dazu.

Eine Unterscheidung nach Wochenende und das Zeitkonto gibt es bei der Vertretung nicht.

Kurzfristiges Einspringen höher vergĂŒten ​

FĂŒr eine Eil-Vertretung schalten Sie Kurzfristiges Einspringen höher vergĂŒten (H) ein und tragen den Satz ein. Er gilt statt des normalen Vertretungssatzes und folgt dessen Art: ein Betrag je Eil-Vertretung oder ein Satz je Stunde. Liegt er nicht ĂŒber dem normalen Satz, weist die Karte darauf hin.

Welcher Dienst eine Eil-Vertretung ist, legen Sie am Dienst fest — siehe Eil-Vertretung.

Speichern ​

Alles auf der Karte, auch die beiden Schalter, ĂŒbernimmt erst Speichern (I). BetrĂ€ge unter 0 und ProzentsĂ€tze ĂŒber 1000 nimmt die Karte nicht an; das Feld nennt den Grund. Änderungen verwerfen stellt die Karte zurĂŒck auf den gespeicherten Stand.

Ab dem Speichern gilt die VergĂŒtung fĂŒr alle Monate, die noch nicht abgeschlossen sind. Abgeschlossene Monate behalten ihre BetrĂ€ge.

Einen Bereich ausschalten ​

Schalten Sie Bereitschaften werden bezahlt oder Vertretungen werden zusÀtzlich bezahlt aus, klappt der Bereich zu; die Werte bleiben, bis Sie speichern. Beim Speichern fragt Assistenz Connect nach:

Die RĂŒckfrage VergĂŒtung der Bereitschaft entfernen? mit dem Satz: Die BetrĂ€ge und SĂ€tze werden gelöscht. Ab dann wird in allen noch nicht abgeschlossenen Monaten keine Bereitschaft mehr bezahlt. Markiert: A Entfernen und speichern, B AbbrechenDie RĂŒckfrage VergĂŒtung der Bereitschaft entfernen? mit dem Satz: Die BetrĂ€ge und SĂ€tze werden gelöscht. Ab dann wird in allen noch nicht abgeschlossenen Monaten keine Bereitschaft mehr bezahlt. Markiert: A Entfernen und speichern, B Abbrechen

  • Entfernen und speichern (A) löscht die BetrĂ€ge und SĂ€tze des Bereichs und speichert.
  • Abbrechen (B) speichert nichts. Schalten Sie den Bereich wieder ein, stehen die Werte wie vorher da.

Schalter stehen auf „aus“, obwohl bezahlt wird?

Bei Ă€lteren Einstellungen kann die Karte beide Schalter „aus“ zeigen, obwohl BetrĂ€ge eingetragen sind und bezahlt werden. Schalten Sie den Bereich dann einmal ein — Ihre BetrĂ€ge erscheinen — und klicken Sie Speichern.

Seite verlassen ​

Verlassen Sie die Seite mit ungespeicherten Änderungen oder wĂ€hlen Sie oben in der Leiste einen anderen Assistenznehmer, fragt Assistenz Connect nach: Speichern, Verwerfen oder Abbrechen.

Zwei Assistenznehmer im Haushalt

Gehören zwei Assistenznehmer zu Ihrem Haushalt, gilt die VergĂŒtung mit Gemeinsam oben in der Leiste fĂŒr beide. Eine eigene fĂŒr einen von ihnen legen Sie fest, wenn Sie ihn dort auswĂ€hlen. Siehe Zwei Assistenznehmer im Haushalt.